Normen und Markierung

Alle COFRA Handschuhe wurden entwickelt, um dem Träger den geeigneten Schutz zu gewährleisten. Die PSA -Leistungen werden durch den Piktogramm und die Stufe gekennzeichnet.

EN 420:2003+A1:2009 - Schutzhandschuhe - Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren

Sie regelt die Anforderungen an Entwicklung und Herstellung, Unschädlichkeit der Handschuhe, Größen, Fingerbeweglichkeit, Kennzeichnung. Jeder Handschuh muss die EN 420:2003+A1:2009 erfüllen obwohl die CE-Kennzeichnung nicht obligatorisch ist. Jede weitere technische Information befindet sich auf der Informationsbroschüre in der entsprechenden Verpackung.

FINGERBEWEGLICHKEIT

Die Fingerbeweglichkeit beschreibt die Bewegungsfreiheit mit den Handschuhen. Gute Fingerbeweglichkeit in Beziehung auf die Anwendungsgebiete. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B., die Handschuhdicke, die Flexibilität und die Verformbarkeit. COFRA führt das Fingerbeweglichkeitstest auf jeden Handschuh durch um die geeigneten Anwendungsgebiete festzustellen. Die Norm EN 420:2003+A1:2009 beschreibt verschiedene Leistungsstufen ab 1 (die niedrige Fingerbeweglichkeit) bis 5 (die höchste Fingerbeweglichkeit).

06 

Art. LIMBER (Fingerbeweglichkeit 5), geeignet für Arbeit mit Kleinteilen

07

 
 08

Art. INOX (FINGERBEWEGLICHKEIT 3), bei den geeigneten Anwendungsgebieten garantiert ez guten Schutz und gute Festigkeit mit guter Fingerbeweglichkeit

09

 

EN 388:2003 - Schutzsysteme gegen mechanische Risiken

Schutz vor mechanischen Gefahren. Sie regelt den Schutz vor mindestens einem der gelisteten mechanischen Gefahren (“0”: der Handschuh erfüllt die Mindestanforderung 1 nicht):

01  

LEISTUNGSSTUFEN

PRÜFUNGSKRITERIEN

1

2

3

4

5

A. Abriebfestigkeit (Anzahl der Zyklen)

≥ 100

≥ 500

≥ 2.000

≥ 8.000

--

B. Schnittfestigkeit (Index)

≥ 1,2

≥ 2,5

≥ 5,0

≥ 10,0

≥ 20,0

C. Weiterreißfestigkeit (Newton)

≥ 10

≥ 25

≥ 50

≥ 75

--

D. Durchstichskraft (Newton)

≥ 20

≥ 60

≥ 100

≥ 150

--

EN 388:2016 - Aktualisierung der europäische Norm EN 388:2003

Revision der Norm EN 388 für Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken, die die Genauigkeit und die Zuverlässigkeit der Schnitttests erhöht.  Die EN 388:2003 beschreibt die Testmethode, genannt als Coup-Test, die die Anzahl von Zyklen berechnet, erforderlich, um den Handschuh mit einem Druck von 5 N (ca. 500 g) zu schneiden. Die EN 388:2016 führt einen zweiten Test ein, den TDM-Test. So definiert von der Norm EN ISO 13997:1999 (gerade Klinge, die in einem vorbestimmten Abstand, mit variabler Kraft bewegt wird), der für den Schnittschutzhandschuh angenommen wird, während es optional sein wird, für Handschuhe mit einer niedrigeren Widerstandsfähigkeit, die als Prüfverfahren den Test Coup anwendet.

Ein Schutzhandschuh gegen mechanische Gefährdungen muss die Leistungsstufe 1 oder höher für mindestens eine der Eigenschaften (Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit, Reißfestigkeit und Durchstichfestigkeit) oder mindestens die Klasse A der EN ISO 13997:1999 TDM-Schnittfestigkeitsprüfung gemäß aufweisen; klassifiziert nach den Mindestanforderungen für jede Klasse und im folgenden Überblick dargestellt:


001

 

 

 

 

 

    STUFE

MARKIERUNG

 

1

2345

A. Abriebfestigkeit  (Anzahl der Abreibungen)

  ≥ 100

≥ 500

≥ 2000 ≥ 8000  -

B. Schnitttest*: Schnittfestigkeit (Index)

  ≥ 1,2 ≥ 2,5 ≥ 5,0 ≥ 10,0 ≥ 20,0

C. Weiterreißfestigkeit (N)

  ≥ 10 ≥ 25 ≥ 50 ≥ 75 -

D. Durchstichskraft (N)

  ≥ 20 ≥ 60

≥ 100

≥ 150

-

E. TDM*: Schnittfestigkeit (N) - EN ISO 13997

 

A

B

C D E F
≥ 2 ≥ 5 ≥ 10 ≥ 15 ≥ 22 ≥ 30
F. Stoßfestigkeit - EN 13594:2015 P NICHT VORHANDEN  
Erreicht Test nicht durchgeführt

* Für die Mattierung während des Schnittfestigkeitstests (Index B) sind die Ergebnisse des Schneidetests nur indikativ, während der TDM-Test bezüglich der Schnittfestigkeit  (Index E) das Ergebnis der Referenzleistung ist.

Wenn einer der Markierungsindexe mit Folgendem gekennzeichnet ist:
• Der Buchstabe “X” bedeutet, dass der Test nicht durchgeführt wurde oder nicht anwendbar ist;
• Die Zahl “0” bedeutet, dass der Test durchgeführt wurde, jedoch die Mindestleistungsanforderung nicht erreicht wurde.

EN 407:2004 - Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken (Hitze und/oder Feuer)

Sie regelt den Schutz vor mindestens einer der folgenden gelisteten Wärmequelle.  Diese Norm gilt nur in Verbindung mit EN 420; das Material der Schutzhandschuhe muss mindestens der Leistungsklasse 1 bezüglich der Abrieb- und Reißfestigkeit nach EN 388 entsprechen.

02

 

STUFE

MARKIERUNG

1

2

3

4

A. Verhalten bei Feuer

Zeitliche Langlebigkeit bei Flamme (s)

≤ 20

≤ 10

≤ 3

≤ 2

Verbleibende Glühzeit (s)

keine Anforderung

≤ 120

≤ 25

≤ 5

B. Kontaktwärme

Kontakttemperatur Tc (°C)

100

250

350

500

Schwellenzeit tt (s)

≥ 15

≥ 15

≥ 15

≥ 15

C. Konvektionswärme

Wärmeübertragungindex HTI (s)

≥ 4

≥ 7

≥ 10

≥ 18

D. Strahlungswärme

Wärmeübertragung t24 (s)

≥ 7

≥ 20

≥ 50

≥ 95

E. Kleine Spritzer geschmolzenen Metalls

Tropfenzahl

≥ 10

≥ 15

≥ 25

≥ 35

F. Große Menge Schmelzmetall

Gusseisen (g)

30

60

120

200

Falls eine Kennzeichnung eines Registers mit folgenden Buchstaben vorliegt:
• “X” wurde der Handschuh nicht getestet oder die Testmethode schien für das Design oder das Material des Handschuhs nicht geeignet;
• “0” der Handschuh liegt beim entsprechenden Risiko unter dem Mindestleistungsniveau.

EN 12477:2001+A1:2005 - Schutzhandschuhe für Schweißer

Die Norm unterteilt die Ausführungen für Schweißerarbeit in die Ausführungen Typ A und Typ B. Die Anforderung der Ausführung Typ A kennzeichnet die Handschuhe mit hohen Leistungen aber niedriegen Fingerfertigkeiten; die Anforderungen der Ausführung Typ B sind Handschuhe mit hoher Fingerfertigkeit aber niedrigen Leistungen.


ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN
Voraussetztung  Gr. des
Handschuhes
Abmessung
der Hand

Mindestlänge des
Handschuhs [mm]

nummer EN TYP A TYP B
 Abriebfestigkeit  EN 388  2 (500 Zyklen)

 1 (100 Zyklen)

6 (XS)

 6

 300

 Schnittfestigkeit  EN 388

 1 (Index 1,2)

 1 (Index 1,2)

 Zerreißfestigkeit  EN 388

 2 (25 N)

 1 (10 N)

7 (S) 7 310
 Durchstichskraft  EN 388  2 (60 N)  1 (20 N)
 Brennverhalten  EN 407  3  2 8 (M) 8 320
 Hitzebeständigkeit bei Kontakt  EN 407  1 (Kontakttemperatur 100 °C)  1 (Kontakttemperatur 100 °C)
 Konvektionhitzebeständigkeit  EN 407 2 (HTI ≥ 7)   - 9 (L) 9 330
 Widerstand gegen kleine Tropfen Schmelzmetall  EN 407  3 (25 ropfen)  2 (15 ropfen)
 Fingerbeweglichkeit EN 420  1 (Mindestdurchmesser 11 mm)  4 (Mindestdurchmesser 6,5 mm)

 10 (XL)

10 340
Handschuhe vom Typ B werden empfohlen, wenn eine hohe Fingerbeweglichkeit wie z.B. für TIG-Schweißen erfordert wird. Handschuhe vom Typ A werden für die anderen Schweißverfahren empfohlen.

 11 (XXL)

11 350

EN 511:2006 - Schutzsysteme gegen Kälte

Sie regelt den Schutz vor Konvektionskälte und Kontaktkälte. Das Durchdringen ist fakultativ:

03 

 

STUFE

MARKIERUNG

1

2

3

4

A. Konvektive Kälte

Wärmeisolierungswert
ITR (m2 K/W)

0,10 ≤ ITR < 0,15

0,15 ≤ ITR < 0,22

0,22 ≤ ITR < 0,30

0,30 ≤ ITR

B. Kaltkontakt

Wärmewiderstand R (m2 K/W)

0,025 ≤ R < 0,050

0,050 ≤ R < 0,100

0,100 ≤ R < 0,150

0,150 ≤ R

C. Wasserbeständigkeit *

1
Erreicht

0
Nicht erreicht

*Die Leistungsstufe 1 weist darauf hin, dass am Ende der Testphase kein Wasserdurchfluss aufgetreten ist. Wenn diese Anforderung nicht erfüllt wird, wird die Leistungsklasse 0 angegeben, und der Handschuh kann bei Nässe seine Isolierfähigkeit verlieren.
Wenn einer der Markierungsindexe mit Folgendem gekennzeichnet ist:
• Der Buchstabe “X” bedeutet, dass der Test nicht durchgeführt wurde oder nicht anwendbar ist;
• Die Zahl “0” bedeutet, dass der Test durchgeführt wurde, jedoch die Mindestleistungsanforderung nicht erreicht wurde.

EN ISO 374-1:2016 (ersetzt die Norm EN 374-1:2003) - Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen

016a

Teil 1: Terminologie und Leistungsanforderungen für chemische Risiken
Diese Norm legt Anforderungen an Schutzhandschuhe fest, die den Anwender gegen gefährliche Chemikalien schützen sollen, und definiert die anzuwendenden Begriffe.

EN 374-2:2014 (ersetzt die Norm EN 374-2:2003) - Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen

 

Teil 2: Bestimmung des Widerstandes gegen Penetration
Dieses Dokument legt ein Prüfverfahren für die Bestimmung des Widerstandes gegen Penetration von Handschuhen fest, die vor gefährlichen Chemikalien und/oder Mikroorganismen schützen.
Die getesteten Handschuhe müssen die Luftverlust-Prüfung (die den Mangel an Löchern auf der Oberfläche bei Luftüberdruck auf dem Handschuh nachprüft) und/oder die Wasserverlust-Prüfung (die den Mangel an Tropfen auf der äußeren Oberfläche im Anschluss mit Befüllung des Handschuhs mit Wasser nachprüft) bestehen.
Diese Prüfungen müssen gemäß ISO 2859 durchgeführt werden unter Berücksichtigung der Abnahmeniveaus und der AQL (Acceptable Quality Level), die für Zusicherung der Produktionsqualität vorgesehen und/oder bestimmt sind. Diese AQL (Accepted Quality Level) schätzt die Qualität jedes Produktionsloses und bestimmt die Wahrscheinlichkeit, Löcher zu finden. Aus diesem Grund je niedriger AQL ist (z.B. 0,65 statt 1,5) desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, Löcher zu finden.
    Leistungsniveau Akzeptable Qualitätsniveaueinheit (AQL)  Testniveau
   Niveau 3  < 0,65  G1
   Niveau 2  < 1,5  G1
   Niveau 1  < 4,0  S4

EN 16523-1:2015 (ersetzt die Norm EN 374-3:2003) - Bestimmung des Widerstands von Materialien gegen die Permeation von Chemikalien

016b

  
Teil 1: Permeation durch potentiell gefährliche flüssige Chemikalien unter Dauerkontakt
Diese Europäische Norm legt ein Prüfverfahren für die Bestimmung des Widerstands von Schutzhandschuh gegen die Permeation durch potentiell gefährliche flüssige Chemikalien unter Dauerkontakt fest (dieses Prüfverfahren ist nicht anwendbar bei der Beurteilung von chemischen Gemischen, ausgenommen sind wässrige Lösungen).
Der Permeationswiderstand dieser Chemikalien wird so geschätzt, indem man die Durchdringungszeit von außerhalb des Handschuhs bis zum Innenhandschuh misst. Aufgrund dieser Abmessung wird der Widerstand des Handschuhs vom jeweiligen Permeationsniveau von 1 bis 6 angegeben:
 GEMESSENE DURCHDRINGUNGSZEIT (min) LEISTUNGSKLASSE BEI DURCHDRINGUNG
> 10 1
 > 30 2
 > 60 3
 > 120 4
 > 240 5
 > 480 6
Die Liste der Chemikalien, die nach der Norm EN 16523-1:2015 getestet werden können, enthält 6 zusätzliche Chemikalien außer den von der Norm EN 374-3:2003 schon berücksichtigten Chemikalien (Kennbuchstabe von A bis J); es geht insgesamt um folgenden 18 Chemikalien.

 KENNBUCHSTABE CHEMIKALIE CAS NUMMER KLASSE
 A  Methanol  67-56-1 Primärer Alkohol 
 B  Aceton  67-64-1  Keton
 C  Acetonitril  75-05-8 Nitril 
 D  Dichloromethan  75-09-2  Chlorkohlenwasserstoff
 E Kohlenstoffdisulfid  75-15-0  Schwefelhaltige organische Verbindung
 F  Toluol  108-88-3  Aromatischer Kohlenwasserstoff
 G  Diethylamin  109-89-7 Amin 
 H  Tetrahydrofuran  109-99-9 Heterozyklische und Etherverbindungen
 I Ethylacetat  141-78-6  Ester
 J  N-Heptan  142-82-5  Aliphatischer Kohlenwasserstoff
 K  40% Natriumhydroxid  1310-73-2  Anorganishce Base
 L  96% Schwefelsäure  7664-93-9  Anorganische Mineralsäure, oxidierend
 M  65% Salpetersäure  7697-37-2 Anorganische Mineralsäure, oxidierend 
 N  99% Essigsäure  64-19-7  Organische Säure
 O 25% Ammoniumhydroxid   1336-21-6  Anorganische Base
 P  30% Wasserstoffperoxid  7722-84-1  Peroxid
 S 40% Fluorwasserstoffsäure   7664-39-3  Anorganische Mineralsäure
 T  37% Formaldehyd  50-00-0  Aldehyd

Je nach Permeationsleistung werden die Chemikalienschutzhandschuhe in 3 Typen klassifiziert (vom 21.04.2018 nach der Norm EN 16523-1:2015):

ART DES HANDSCHUHS KENNZEICHNUNG ANFORDERUNGEN
Durchdringung Durchdringung
 Type A  016c  Die Schutzhandschuhe keine Leckagen
aufweisen, wenn sie Luftdichtheits- und
Wasserdichtigkeitsprüfungen unterzogen werden.
 Die Durchdringungsleistung muss
für mindestens sechs Prüfchemikalien
mindestens Leistungsklasse 2 betragen.
 Type B  016d  Die Schutzhandschuhe keine Leckagen
aufweisen, wenn sie Luftdichtheits- und
Wasserdichtigkeitsprüfungen unterzogen werden.
 Die Durchdringungsleistung muss
für mindestens drei Prüfchemikalien
mindestens Leistungsklasse 2 betragen.
 Type C  016e  Die Schutzhandschuhe keine Leckagen
aufweisen, wenn sie Luftdichtheits- und
Wasserdichtigkeitsprüfungen unterzogen werden.
 Die Durchdringungsleistung muss
für mindestens eine Prüfchemikalie
mindestens Leistungsklasse 1 betragen.

Während der Übergangsperiode bis 21. April 2023 kann man die folgenden der vorigen Norm EN 374-3:2003 entsprechenden Piktogrammen finden:   

 

Schutz vor Chemikalien

Der mit dem seitlichen Piktogramm markierte Handschuh erfüllt die Resistenz bei mindestens 3 Chemikalien das Mindestleistungsniveau der Permeation von 2

 

Undurchlässigkeit gegenüber Wasser und niedriger chemischer Schutz
Ein mit diesem Piktogramm ("Niedriger chemischer Schutz und Undurchlässigkeit gegenüber Wasser") gekennzeichneter Handschuh entspricht dem Penetrationstest und erreicht mindestens ein Permeationslevel von 2 (eine Durchdringungszeit von mindestens 30 Minuten) für weniger als drei der Chemikalien auf der Liste.

EN 374-4:2013 - Schutzhandschuhe gegen Chemikalien und Mikroorganismen

 

Teil 4: Bestimmung des Widerstandes gegen Degradation durch Chemikalien
Dieses Dokument legt das Prüfverfahren für die Bestimmung des Widerstands von Werkstoffen für Schutzhandschuhe gegen Degradation durch gefährliche Chemikalien bei ständigem Kontakt fest.
Die Degradation ist eine schädliche Veränderung einer oder mehrerer Eigenschaften des Schutzhandschuhes, die vom Kontakt mit einer Chemikalie verursacht wird. Diese Veränderungen sind:
Abbröckelung, Quellung, Zerbröckelung, Versprödung, Farbänderung, Dimensions- und Aussehensänderung, Erhärtung und Erweichung. Der Degradationswiderstand wird bestimmt, indem man den Prozentsatz des Perforationswiderstands des Handschuhs misst nach ständigem Kontakt der Außenfläche mit der fraglichen Chemikalie.

EN ISO 374-5:2016 - Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen

016f

016g
Teil 5: Terminologie und Leistungsanforderungen für Risiken durch Mikroorganismen
Dieser Teil von ISO 374 legt ein Prüfverfahren für den Widerstand gegen Penetration von Handschuhen fest, die vor Mikroorganismen schützen, das heißt gegen mikrobiologische Erreger wie Bakterien, Viren und Pilze. Handschuhe, die keine Verluste aufweisen, wenn sie dem Penetrationswiderstandtest gemäß der Norm EN 374-2:2014 unterzogen werden, und die entsprechende Luft- und Wasserverlust-Prüfung bestehen, werden für widerstandsfähig gegen Bakterien und Pilzen gehalten. Handschuhe, die keine feststellbare (<1 PFU/ml <1) Versetzung des Bakteriophages Phi-X174 aufweisen, wenn sie dem Test gemäß ISO 16604:2004 (Verfahren B) unterzogen werden, werden für widerstandsfähig gegen Viren (und zusätzlich gegen Bakterien und Pilzen) gehalten.
 
ART DES HANDSCHUHS

KENNZEICHNUNG
ANFORDERUNGEN
  Durchdringung Schutz vor Viren
 
Schutzhandschuhe gegen Bakterien und Pilze
 016f
016h



-
 
Schutzhandschuhe gegen Viren, Bakterien und Pilze
 016g  
016h
 
016h

EN 421:1994 - Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination

 030

Sie bestimmt die Fähigkeiten und die Prüfverfahren der Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination. Bei diesen Handschuhen muss das seitliche Piktogramm beachtet werden. Außerdem muss der Handschuh flüssigkeitsdicht sein und die in der Norm EN 374 festgelegten Penetrationstests bestehen.

EN 455 - Einweghandschuhe für einen medizinischen Gebrauch

031 

EN 455-1:2000 - Anforderungen und Prüfung auf Dichtheit
Die Norm betimmt die Anfordungen und gibt die Prüfmethode der Einweghandschuhe für einen medizinischen Gebrauch, um die Lochlosigkeit zu prüfen (Lochlosigkeit beim Befüllen von Wasser, Stichprobe, Prüfungskriterien und AQL).
EN 455-2:2011 - Anforderungen und Prüfung der physikalischen Eigenschaften
Die Norm bestimmt die Anfordungen und gibt die Prüfmethode der Eigenschaften von Einweghandschuhe für einen medizinischen Gebrauch (Ausmessung und Haltbarkeit), um einen passenden Schutz für die Anwender zu gewährleisten.
EN 455-3:2006 - Anforderungen und Prüfung für die biologische Bewertung
Die Norm bestimmt die Anfordungen für die biologische Sicherheit der Einweghandschuhe für einenen medizinischen Gebrauch. Die Norm bestimmt auch die Eigenschaften von der Etikette und der Verpackung der Handschuhe, wie auch die Informationen über die Prüfmethode.
EN 455-4:2009 - Anforderungen und Prüfung zur Bestimmung der Mindesthaltbarkeit
Die Norm bestimmt die Eigenschaften der Dauer von Einweghandschuhen für einen medizinischen Gebrauch. Die Norm bestimmt auch die Eigenschaften von der Etikette und der Verpackung der Handschuhe, wie auch die Informationen über die Prüfmethode.

EN 1149-1:2006 - Schutzkleidung - Elektrostatische Eigenschaften

Teil 1: Oberflächenwiderstand (Prüfverfahren und Anforderungen)

019 

 Die Norm beschreibt die Prüfmethode von Materialien für die Produktion der Schutzkleidung (oder Handschuhe) bei elektrostatischen, dissipativen Ladungen, die die gefährlichen Entladungen vermeiden.


 

EN 16350:2014 – Schutzhandschuhe - Elektrostatische Eigenschaften

EN-16350-2014 

Diese Europäische Norm stellt zusätzliche Anforderungen an Schutzhandschuhe auf, die in Bereichen getragen werden, in denen brennbare oder explosionsfähige Atmosphären existieren oder existieren können. Sie legt ein Prüfverfahren sowie Anforderungen an die Leistung, Kennzeichnung und Informationen zu elektrostatisch ableitfähigen Schutzhandschuhen fest, um das Risiko einer Explosion so gering wie möglich zu halten. Diese Europäische Norm behandelt nicht: - Schutz elektronischer Geräte; - Schutz vor Netzspannungen; - isolierende Schutzhandschuhe für Arbeiten unter Spannung (EN 60903); - Schutzhandschuhe für Schweißer (EN 12477).

EN ISO 17231:2011 – Leder - Physikalische und mechanische Prüfungen - Bestimmung der wasserabweisenden Eigenschaften von Bekleidungsleder

EN-ISO-17231-2011-WATER-REPELLENT2
 




Der Lederschichtwiderstand gegen Wasser wird mit einer Bestimmung des Wasseraufnahmeprozentsatzes geprüft. Das Ergebnis wird als Prozentsatz ermittelt.

EN ISO 14419:2010 – Textilien - Oleophobie - Prüfung der Ölbeständigkeit mit Hilfe von Kohlenwasserstoffen

EN-ISO-14419-2010-OIL-REPELLENT2
 

 



Der Oberflächenwiderstad gegen Öl wird mit einer Prüfung der Ölaufnahme von bestimmten Kohlenwasserstoffen mit verschiedenen Oberflächen-Spannungen ermittelt. Das Ergebnis kann Werte zwischen LEVEL 0 und LEVEL 8 erreichen.

EU NORMEN FÜR KONTAKTE MIT NÄHRMITTEL (Nahrungsmittel)

Normativa-Alimentare 


Produkte für Lebensmittelkontakte sind gemäß CE Richtlinie CE N. 1935/2004 mit dem Lebensmittel-Piktogramm “Trinkglas/Gabel” versehen (“Materialien und Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen”) und die Handschuhe, laut der Norm UE N.10/2011 (“über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen”). Die verwendeten Materialien der Handschuhe sollten keine Lebensgefahr darstellen und sollten die Lebensmittel nicht verändern oder verberden. Zu diesem Zweck sind Lebensmittel in 5 Gruppen klassifiziert und die Konformität der Handschuhe bei Kontakte mit in jeder Gruppe testiert. Wir haben Handschuhe, die geeignet sind für Kontakte mit solchen Produkten oder Handschuhe, die nicht dafür geeignet sind. Die Hersteller müssen alle Informationen durch die Konformitätserklärung geben.

OEKO-TEX®

OEKO-TEX 


OEKO-TEX® ist eine freiwillige Bescheinigung, mit der die bescheinigende Firma Produkte kennzeichnet, die produziert wurden, ohne mit schädlichen Stoffen versetzt zu sein. Der OEKO-TEX® Standard 100 garantiert, dass das Kleidungsstück (oder auch metallisches Bekleidungszubehör) keine verbotene Substanz enthält (wie Pestizid, Formaldehyd, Amin, Farbmittel, usw.). Zertifizierte OEKO-TEX® Handschuhe entsprechen vollständig den Anforderungen der Norm EN 420:2003+A1:2009 hergestellt und erfüllt die Mindestanforderungen, die in dem Ab. XVII der REACH beschrieben werden (Ordnung 552/2009).

REACH

00 

Im Juni 2007 hat die EU die REACH NORMEN für die Gesundheitssicherheit des Verbrauchers verkündet. Die Norm verbot Chemikalien bei der Sicherheitsschuh - Herstellung. COFRA garantiert, dass alle ihre Handschuhe der Reach-Verordnung entsprechen; die Produkte enthalten keine verbotenen Substanzen (Amin, 4-Amin, u.s.w). Die Materialien werden in jeder Produktionsphase kontrolliert.

TP TC 019/2011
EAC 

Technische Regelung über die Sicherheit der PSA, die in der Eurasischen Zollunion frei gehen.

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